Fattoria di Bacchereto/Casa la Fioraia: Die Fotos sind bereits einige Jahre alt und machen einen reivolleren Eindruck als die Realität. Es ist manchmal ein schmaler Grat zwischen urig und vernachlässigt: Das Ferienhaus bzw. das gesamte Anwesen ist zwar potenzialreich, wird aber nicht in Schuss gehalten. Die Palmen sind längst Vergangenheit, der grüne Rasen auch. Es gibt einige verwunschene Flecken - ein alter Seerosenteich, eine alte Kapelle, ein halb umgestürzter Kletterbaum, ein hübscher Pavillon, im Inneren ein gemütlicher Kaminbereich, Hussensofas, einige schöne, alte Holzmöbel, die weiß getünchte Decke im Erdgeschoss. Aber dennoch ist der Gesamteindruck eher ungepflegt. Umsorgt werden der Wein, die Hortensien und die vielen kleinen Hündchen, wegen derer man sämtliche Törchen geschlossen halten soll. Beeindruckend (im positiven Sinne) ist das obere Schlafzimmer, imposant durch Raum- und Fenstergröße mit seinen riesigen, schweren Läden... Unsere Kritik bezieht sich insbesondere auf die Bäder und ist keine Frage von Geschmack. Die Dusche im kleinen "Bad", das an das kleine Schlafzimmer im EG angrenzent, ist so unansehnlich wie unbrauchbar. Es herrscht Verletzungsgefahr durch abgesprunge, unbefestigte Bodenfliesen, zudem ist der Wasserdruck völlig unzureichend, um überhaupt richtig nass zu werden. Auf warmes Wasser wartet man wohl vergeblich, wir haben es aufgegeben. Da überrascht es auch nicht, dass sich ein "großes Geschäft" dort nicht mal herunterspülen lässt. Im großen Bad wird zwar warm geduscht, ohne Duschvorhang setzt man das Bad allerdings unter Wasser, wenn man sich nicht hinhocken mag. Die Armatur ist undicht, die Regler fallen einfach ab, wenn man nicht aufpasst, Bad und Küche sind noch hässlicher, als die Anbieterfotos bereits vermuten lassen, die Fugen, Fliesen und dss gesamte Bad wecken nichts als Ekel. Man fragt sich, ob man hier wirklich darunter oder eher dreckiger wird. Die Elektrik ist uralt, viele Steckdosen sind tot, viele Lichtschalter ebenfalls. Deren Benutzung haben wir wir als reine Glückssache empfunden. Manche Steckdosen lassen sich offenbar mittels Schalter aktivieren, so ganz dahintergekommen sind wir aber nicht. Eine Einweisung dazu gab es nicht, die Begrüßung war ohnehin recht verhalten und wenig herzlich, die Leute scheinen ziemlich unkommunikativ und menschenscheu. Der natürliche Geräuschepegel durch Zikaden und Frösche ist enorm (jetzt ist Juli, ich weiß nicht, ob das ganzjährig so ist). Das kann man natür